Wer unter dem Schirm Des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: 

Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf dem ich hoffe. 

                                                  Psalm 91, 1+2 

                                                                                                

 

 

 

Familie Brunner 

Ndola November 2014

Liebe Freunde und Verwandte!

Seit zwei Monaten sind wir nun schon wieder in Sambia.

Als wir noch in Deutschland waren, hatte uns ein Freund gefragt: ,, Was sind Eure ersten Aufgaben wenn ihr wieder in Sambia seit?“

Wir hatten da so unseren Plan…

Hier in Sambia sind Beziehungen das Wichtigste im Leben. So hatten wir uns vorgenommen, als Erstes verschiedene Leute zu besuchen, unsere Kollegen, Freunde, Nachbarn,…

Leider konnten wir nur einen kleinen Teil unseres Zieles umsetzten, wegen dem Z-Faktor (Dinge die einfach dazwischen kommen).

So muss man mittlerweile auch hier in der Stadt einen Termin ausmachen, um jemanden zu besuchen, weil viele zu beschäftigt sind.

Als wir ankamen mussten wir erst noch einige Sachen am Haus reparieren. Der Warmwassererhitzer ging nicht( das Ersatzteil musste erst improvisiert werden). Der Brunnen musste fertig angeschlossen werden und es gab noch verschiedene Bauprojekte auf dem Gelände. Leider sind viele kleinere Renovierungen im Haus immer noch nicht abgeschlossen.

In dieser Zeit haben wir uns auch informiert was alles bei Dawn Trust und in der Werkstatt los war, was aktuell ist und was geplant ist.

Wir haben uns sehr gefreut, dass das Landwirtschaftsprojekt ( Foundations for Farming) auch ohne uns gut weitergelaufen ist. Eine unsere Partnerorganisationen (TeenMission) hat das ,, Foundations for Farming“ zu 100%, also auch mit den geistlichen Prinzipien in ihrem Unterricht integriert. So darf ein Student, welcher es nicht selber praktiziert (Anbau und geistliche Prinzipien), nicht graduieren.

Wir wurden auch von TeenMission eingeladen ,,Foundations for Farming“ auf ihren weiteren Stationen in Sambia zu unterrichten. Das waren echt gute Nachrichten für uns!

Doch der Teufel mag es nicht wenn wir uns als Christen in ein nicht kirchliches Gebiet vorwagen, in diesem Falle die Landwirtschaft. Und wenn wir es trotzdem wagen, heißt es nicht dass alles glatt und leicht geht. Bei allem Guten was wir zurzeit erleben dürfen, gilt es auch immer wieder starke Entmutigungen durchzustehen. Z.B. Einer unser Mitarbeiter bei DTCC hat sich dieses Frühjahr aus nicht ersichtlichen Gründen das Leben genommen. Oder, ein Seminarteilnehmer von Teen Mission ist am Ende das Seminars in einem See ertrunken.

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Im Oktober gingen ein Team von Missionaren und Volontäre in das abgelegene Nabwalya-Tal um dort mit den Mitgliedern der einheimischen Kirche eine Stahl-Konstruktion mit Dach als Kirchengebäude aufzubauen. Schon die Anfahrt gestaltete sich als abenteuerlich, nicht nur, dass die Passstraße immer schlechter wird, sondern auch der Transport der Stahlträger kostete nach ein paar Stunden Fahrt bei einem der Fahrzeuge einen Rahmenbruch. Gott sei Dank konnte die Anhängerkupplung an das andere Fahrzeug umgebaut werden.

Auch beim Aufbau der Stahl-Konstruktion durften wir ein paar Mal Gottes Bewahrung erleben. Als zum Beispiel eine herunterfallende Stahldachlatte einen Missionar blutig und einen Volontär ohnmächtig geschlagen hat. Uns fiel ein Stein vom Herzen als die Blutung mit einfachen Mitteln gestoppt werden konnte und der Volontär wieder gesund zu sich kam. Das nächste Krankenhaus wäre sechs Stunden Fahrt auf schlechter Dreckstrasse entfernt gewesen. Wir möchten Gott danken für seine geniale Bewahrung und bitte beten sie mit, dass das Kirchengebäude zum Segen für die Menschen im Dorf wird.

Dann waren wir auch fast alle (außer Elina) krank mit einem, nein nicht Ebola, aber auch einem hartnäckigen Virus. Es hat echt zwei/drei Wochen gedauert bis wir wieder so einigermaßen fit waren.

Elina wird dieses Jahr mit der Schule fertig. Sie hat sich in Korntal für ein Orientierungsjahr angemeldet und wir hoffen dass sie dort einen Platz bekommt. Bitte betet mit, dass sie angenommen wird und dass sie gut in Deutschland einsteigen kann.

Jana fängt nächstes Jahr ihr zwei jähriges IGCSE Program an. Sie hat sich acht Leistungsfächer ausgewählt. Das Deutschexamen hat sie dieses Jahr schon gemacht.

Jonas kommt nächstes Jahr in die achte Klasse. Das ist hier ein neuer Abschnitt für ihn.

(Mehr Lernen, weniger Freizeit).

Und Lena kommt in die vierte Klasse.

Weiterhin werden in der Amanoschule Lehrer und Hauseltern gesucht.

Hier in Sambia gibt es viele offene Türen, um den Leuten zu helfen und Jesu Liebe weiterzugeben. Einerseits fehlen Leute (siehe Amanoschule) anderseits fehlen die Mittel.

Wir haben viele offen Türen, um ,,Foundations for Farming“ zu unterrichten (z.B. in Gefängnissen, …).

Bitte betet für Menschen, die Gott sendet und für die nötigen Mittel.

Ende Oktober ist unser Präsident gestorben. Der Vice-Präsident hat nun seine Stelle übernommen und Ende Januar 2015 werden neue Wahlen sein. Bittet betet um einen friedlichen Wahlkampf und eine gerechte Wahl.

Ganz herzlich möchten wir uns auch für Eure Gebete, Post, Emails, Anrufe und finanzielle Unterstützung bedanken. Gott segne Euch dafür!

 

 

 

 

 

 Gott befohlen
Dietmar, Katrin mit Elina, Jana, Jonas, Lena

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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